Paris im Januar 2026

Paris im Januar 2026

Mittwoch, 21. Januar 2026

In Berlin ist es dunkel und es sind -5°C als wir uns auf den Weg zum Berliner Hauptbahnhof machen. Kurz nach sieben startet der ICE 9590 fast pünktlich vom Gleis 4 Richtung Paris.

Als wir gegen 15:00 Uhr im Gare de l’Est ankommen sind es 13°C bei strahlendem Sonnenschein und die Straßencafés haben ihre Tische rausgestellt.

Unsere Unterkunft liegt nahe dem Friedhof Pére-Lachaise in der Rue de Terre Neuve 48. Wir nehmen den Bus. Unser Gastgeber teilt uns über die AirBnB-App mit, dass der Schlüssel unter der Fußmatte im vierten Stock liegt und eine Flasche Rotwein für uns bereit steht.

Nach dem Auspacken laufen wir zur Metro und steigen eine halbe Stunde später am Arc deTriomphe wieder aus.

Danach zum Supermarkt Franprix um die Ecke und Abendbrot in der Unterkunft.

Donnerstag, 22. Januar 2026 – Louvre

Petit-déjeuner im Café Juliette, dann mit der Metro bis Palais Royal – Musée Louvre.

Unser Einlass ist um 11:30 Uhr. Keine Wartezeit.

Zuerst in die Antike (u.a. mit der Venus von Milo, die eigentlich Aphrodite heißen müßte, da sie ja griechisch war)

Die meiste Zeit verbringen wir dann bei den französischen Malern sowie bei Peter Paul Rubens. Letzterer hatte seinerzeit die Aufgabe, das Leben von Maria de‘ Medici in 24 großformatigen Gemälden zu verewigen. Sie war die zweite Frau von Heinrich IV. Die Rubens-Schinken schildern Marias Story in einer Art „XXL-Comic“ aus ihrer Sicht.

Wir bleiben bis zur Schließung um 18:00 Uhr und müssen feststellen, dass wir nur einen Bruchteil des Museums gesehen haben. Also…

Freitag, 23. Januar 2026 – Pére-Lachaise

Ausgeschlafen. Es regnet vormittags. Frühstück in unserer Unterkunft. Danach zu Fuß zum Friedhof.

Susanne und Jule laufen noch zum Stadtteil Marais im 3. und 4. Arrondissement und kaufen Seife während ich nach Hause gehe und lese.

Sonnabend, 24. Januar 2026

Musée d’Orsay

Église de la Madelaine

Église Saint-Augustin

Boulevard Haussmann

Sonntag, 25. Januar 2026

Basilique de Saint-Denis

Errichtet auf dem Grab des Heiligen Dionysius, erster Bischof von Paris (um 250), später gotische Abtei und Begräbnisstätte von 40 Königen, 26 Königinnen sowie 63 Prinzen und Prinzessinnen. Darunter Franz I. und seine Frau Claudia von Frankreich, Heinrich II. und seine Frau Katharina von Medici sowie auch Heinrich IV. und sein Sohn Ludwig XIII. und Ludwig Nummer XIV, der Sonnenkönig. Leider wurden die Bleisärge zur Gewehrkugelproduktion während der französischen Revolution geplündert und die Leichen nebenan verscharrt. Später hat man sie wieder ausgebuddelt und auch Ludwig XVI. und seine Frau Marie Antoinette, die 1793 ihren Kopf verloren hatten, hierher gebettet.

Der linke Turm der gotischen Kathedrale ist zweimal vom Blitz zerstört worden, zuletzt 1839 und wird z.Z. wieder neu errichtet und soll 2030 fertig sein.

Montag, 26. Januar 2026

Notre Dame de Paris

Conciergerie, Pont Neuf

2 Kommentare zu „Paris im Januar 2026

    1. Hallo Ute! Paris hat ein tolles Metro-Netz. Die Stationen liegen alle nicht weit von einander entfernt und die Züge fahren alle 2 bis 5 Minuten. Dazu kommen über der Erde noch die vielen Busse, die auch in sehr kurzen Abständen verkehren. Die Fahrkarte kostet nur halb so viel wie in Berlin.

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